Aktuelle Informationen:
Stand 30.6.2020

Auswirkung der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gültig ab Mittwoch 1. Juli 2020 auf das Veranstaltungswesen im Humanistischen Zentrum Stuttgart:


Die generelle Hausschließung ist ab Mittwoch, 1. Juli 2020 aufgehoben

Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann auch nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen.

Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern

Ab dem 1. Juli sind auch größere Veranstaltungen im Humanistischen Zentrum wieder möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vorträge, Treffen von Hospizgruppen, Humanistischen Forum, Philosophischen Arbeitskreis, Jugendgruppen.

Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben dabei bestehen!


Datenerhebung

Soweit Veranstaltungen oder Gruppenaktivitäten im Humanistischen Zentrum Stuttgart durchgeführt werden, dann sind Aufgrund der Coronaverordnung zwingend von den Besucherinnen und Besuchern, Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Kontaktdaten zu erheben:

- Vor- und Nachname,
- Anschrift,
- Datum und Zeitraum der Anwesenheit
- Telefonnummer oder E-Mail-Adresse

Diese Daten sind vom jeweiligen Veranstalter, Gruppenleiter etc. für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren und sodann zu löschen. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen.

Die Daten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig.
Die zur Datenerhebung Verpflichteten haben Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen.


Hygieneanforderungen

1. Die Begrenzung der Personenzahl auf Grundlage der räumlichen Kapazitäten und die Regelung von Personenströmen und Warteschlangen, damit eine Umsetzung der Abstandsregel ermöglicht wird,
2. die regelmäßige und ausreichende Lüftung von Innenräumen, die dem Aufenthalt von Personen dienen,
3. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden,
4. die Reinigung oder Desinfektion von Gegenständen, die bestimmungsgemäß in den Mund genommen werden, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
5. die regelmäßige Reinigung der Sanitärbereiche,
6. das Vorhalten von Handwaschmittel in ausreichender Menge sowie von nicht wiederverwendbaren Papierhandtüchern, alternativ Handdesinfektionsmittel oder andere gleichwertige hygienische Handtrockenvorrichtungen,
7. den Austausch ausgegebener Textilien, nachdem diese von einer Person benutzt wurden,
8. eine rechtzeitige und verständliche Information über Zutritts- und Teilnahmeverbote, Abstandsregelungen und Hygienevorgaben, Reinigungsmöglichkeiten für die Hände, sowie einen Hinweis auf gründliches Händewaschen in den Sanitäranlagen.


Zutritts- und Teilnahmeverbot

(1) Zutritts- und Teilnahmeverbot besteht für Personen,

1. die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder

2. die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen.

Fazit:

Wegen des weiterhin bestehenden Abstandsgebotes muss auch bei den kleineren Veranstaltungsformaten, wie unserem Philosophischer Arbeitskreis, das Humanistisches Forum oder unser Humanistisches Frühstück entweder in den Saal oder in den Roten Salon ausgewichen werden, was die Vor- und Nachbereitung sehr kompliziert und mühsam macht, da z.B. die Tische und Stühle jeweils aufgestellt und auch wieder weggeräumt werden müssen. Auch die Hygienerichtlinien bzw. Anforderungen machen es noch nicht möglich, dass z.B. ein Kaffee- und Kuchenbuffet oder dergleichen in Selbstbedienung angeboten werden kann. Wegen des Wegfalls der Gaststättenverordnung muss zwar nun nicht mehr an festen Tischplätzen serviert werden, aber eine reine Selbstbedienung ist trotzdem wegen der Hygieneregeln absolut zu vermeiden.

Für größere Veranstaltungen können im Saal bis maximal 30 Personen unter Beachtung der Abstandsregeln bei Reihenbestuhlung unterge-bracht werden, bei einer Gartenveranstaltung z.B. Sommerkonzert oder Sommertreffen wären ca. 60 Personen unter Beachtung der Abstandsregeln zugelassen, die sich dann was Getränke, oder Kaffee- und Kuchen betrifft dieses selber holen könnten, wobei die Ausgabe der Getränke und Speisen aber von fest eingeteilten Personen übernommen werden müsste. Die Regelung fester Sitzplätze ist für Veranstaltungen im Außenbereich bis 100 Teilnehmern nicht mehr vorgesehen und auch die Verpflichtung der Mund-Nasen-Bedeckung entfällt für die Besucher bzw. Gäste solcher Veranstaltungen. Lediglich die Personen, die z.B. Speisen und Getränke ausgeben müssen eine solche noch während dieser Tätigkeit tragen.

Es ist also jetzt manches wieder möglich, aber noch lange nicht so unkompliziert wie vor der Pandemie. Welche Auswirkungen dies alles für unser Veranstaltungswesen hat wird am kommenden Donnerstag der Landesvorstand bei seiner nächsten Sitzung zu entscheiden haben. Darüber werden wir dann im Anschluss hier informieren. Auch die Konsequenzen für unsere Jugendarbeit bzw. für die Fortsetzung der Vorbereitung auf die Jugendfeier müssen noch genauer bedacht werden.





Weitere aktuelle Informationen:


Grußwort zum Welthumanistentag 2020

Hinzugefügt am 22.06.2020

Wir können den heutigen Welthumanistentag nicht mit einem großen Fest und vielen Menschen begehen. Aber wir können diesen Tag und unsere humanistischen Werte trotzdem feiern, wenn auch auf anderem Wege. Ein Grußwort von Erwin Kress, Vorstandssprecher des Humanistischen Verbandes Deutschlands.

Liebe Freunde und Freundinnen des Humanismus,

der längste Tag des Jahres wird schon seit Menschengedenken als etwas Besonderes im Jahresablauf gefeiert. Und vor 34 Jahren haben wir – Humanisten und Humanistinnen aus aller Welt – den Tag der Sommersonnenwende zu unserem Tag erklärt. Doch wie so vieles ist auch der Welthumanistentag in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie beeinflusst. Ein gemeinsames Feiern, wie wir es uns wünschen, ist nicht möglich. Wir waren in den vergangenen Monaten von Menschen getrennt, und sind es noch immer. Wir mussten auf Abstand gehen, um unsere Mitmenschen – Freunde wie Fremde – zu schützen. Ein neues Virus soll nicht die Chance erhalten, Hunderttausend von uns hinzuraffen.

Man kann über einzelne Maßnahmen diskutieren, doch ganz sicher sind und waren die Beschränkungen im öffentlichen Leben kein Angriff auf unsere Freiheit und keine Verschwörung, sondern ein Akt von Fürsorge, Vernunft und Humanismus.

Freilich, manche halten die Corona-Pandemie für bloße Propaganda und die damit verbundenen Einschränkungen für absichtliche Schikanen und Unterdrückung. Wieder andere ängstigt die Situation. Sie suchen nach Verantwortlichen, nach einfachen Antworten – landen aber bei Verschwörungserzählungen und Fake-News. Die Ängste dieser Menschen sind verständlich, denn niemand von uns weiß, wie es weitergehen wird. Niemand weiß, welche Herausforderungen wir noch zu bestehen haben werden. Doch einfache Antworten, wie sie von Verschwörungsideologen versprochen werden, gibt es nicht.

Stattdessen müssen wir die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz kritisch begleiten, sie auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und neuer Entwicklungen immer wieder neu bewerten und gegebenenfalls anpassen. Und wir sollten sie nicht zuletzt messen an dem, was wir wollen: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Die Mehrheit der Jungen und Gesunden hätte auch sagen können: "Was kümmern uns Alte und Kranke? Ob zu den jährlich achthunderttausend Toten noch weitere ein- oder zweihunderttausend dazukommen, ist uns doch egal."

Doch wir als Gesellschaft haben anders entschieden: Ja, wir wollen leben, wollen gut leben, wollen lang leben. Und wir wollen das nicht nur für uns alleine. Wir wollen das auch für unsere Mitmenschen. Und als Humanisten und Humanistinnen wollen wir es für die ganze Menschheit. Wir suchen nach Lösungen, mit denen alle leben können, möglichst gut und möglichst lang. Und das bedeutet auch, dass wir jetzt nicht leichtsinnig notwendige Schutzmaßnahmen außer Acht lassen.

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Welthumanistentag! Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund, feiern Sie heute mit uns auf digitalem Wege!


Originalseite:
Grußwort zum Welthumanistentag 2020

Feldenkraisworkshop startet am 23. Juni wieder unter Pandemiebedingung

Meldung vom 19.6.2020

Der Feldenkraisworkshop von Herrn Knut Störmer, der seit der Hausschließung nicht stattfinden konnte, wird ab kommenden Dienstag, 23. Juni 2020 die Treffen unter den Bedingungen der Coronaverordnung Sport des Landes Baden-Württemberg wieder aufnehmen. Dies beinhaltet, dass neben dem Abstandsgebot von 1,50 Meter und vielen weiteren Hygienevorschriften, die in einem eigens erstellten Hygiene- und Verhaltenskonzept nach Maßgabe der Coronaverordnung vom Geschäftsführer unseres Verbandes zusammengefasst wurden, jedem Teilnehmer mindestens 10 qm Fläche zur Verfügung stehen muss. Demzufolge können maximal 6 Personen an dem abendlichen Treffen teilnehmen, dass nun wieder bis auf weiteres Dienstag und Donnerstag im Humanistischen Zentrum Stuttgart stattfinden wird. Die Teilnehmer müssen sich zwingend bei Herrn Störmer telefonisch anmelden: 0711-6408415.
hygiene-_und_verhaltensregeln_feldenkraisworkshop.pdf - 56 kB

Humanistische Kita kehrt zum Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück

Stand vom 18. Juni 2020

Das Kultusministerium hat gestern, Mittwoch, 17. Juni sowohl eine offizielle Information als auch die einschlägige CoronaVO zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen ab Montag, den 29. Juni 2020 herausgegeben. Diese ermöglicht auch in der Humanistischen Kita (HuKi) wieder eine Öffnung von der "erweiterten Notbetreuung" zum "Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen"

Oberste Priorität hat weiterhin der Schutz der Gesundheit. Das Gelingen der Öffnung erfordert zwingend Solidarität, Achtsamkeit und aktive Mitwirkung aller Beteiligten.

Es dürfen ausschließlich gesunde Kinder betreut und ausschließlich gesunde Erzieher*innen für die Betreuung eingesetzt werden. Außerdem müssen alle Eltern, sämtliche Mitglieder des Hausstands und alle anderen Personen, die das Kind zur Betreuung bringen, gesund sein. Die Eltern haben eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben. Eine Mustererklärung erhalten die Eltern der HuKi-Kinder per Mail zugeschickt.

Abstandsregeln unter Kindern gibt es nicht mehr, die Erwachsenen sollten untereinander jedoch das Abstandsgebot von 1,50 m einhalten. Darüber hinaus ist haben wir ein Hygienekonzept erstellt, welches den Eltern und Erziehern ausgehändigt, wie auch ausgehängt wurde, welches es umzusetzen gilt.

Es sollte eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen bei Kindern und Beschäftigten geben. Für die beiden Gruppen ist eine Trennung im Gebäude und im Außenbereich markiert.

Die Betreuungszeiten sollen für alle Beteiligten verlässlich sein. An die den Eltern genannten Bring- und Abholzeiten gilt sich strikt zu halten. Bei Verspätung entscheidet die Einrichtungsleitung ob ein Kind teilnehmen kann. Der Betreuungsumfang kann hinter den betriebserlaubten Zeiten zurückbleiben.

Für Menschlichkeit und Vernunft

Regionalgruppen des Landesverbandes:


» Ortsgruppe Tübingen

» Humanistischer Freidenker-Verband Ostwürttemberg

Gesundheitsvorsorge für den Notfall: Die Patientenverfügung


» Weitere Detailinfos
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